Garbsener-Bürgerschaft

.......Neugierig ?

Völkerrechtswidrige Bombardierung Dresdens

Zum Luftangriff auf Dresden ist mir im Februar 1951 von meinem Vater, Jahrgang 1911, die Zahl von über ¼ Million Tote genannt worden. Die heutige Berichterstattung der allgemein zugänglichen Medien verschweigt oder verfälscht die tatsächliche Zahl der Opfer. Aus diesem Grunde habe ich dem „Unabhängigen Pressedienst" das wiedergegeben, was ich von meinem Vater, einem Zeitzeugen des Massenmordes an der Zivilbevölkerung einer schutzlosen Stadt, erfahren habe.

Karl Ingo Welke, Jahrgang 1938                                                                                              14. Februar 2001

 

Unabhängiger Pressedienst

Postfach 1253, 30827 Garbsen

Garbsen, den 16. Februar 2001

Gegen das Vergessen:

Im Luftangriff auf Dresden starben 255.000 Menschen

Sohn eines Zeitzeugen berichtet die historische Wahrheit über ein Kriegsverbrechen

 

HANNOVER-(upd)- In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 „ also knapp drei Monate vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa „ legten alliierte Bomberverbände die bis dahin vom Luftkrieg fast völlig verschonte sächsische Landeshauptstadt Dresden in Schutt und Asche. In einem Feuersturm und Bombenhagel ohnegleichen starben 255.000 Menschen „ die allermeisten davon Frauen und Kinder „ einen grauenhaften Tod. Abertausende von Zivilisten wurden schwer verwundet und für den Rest des Lebens verstümmelt

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Das sind die amtlich festgestellten, dokumentarisch bewiesenen und von zahlreichen Zeitzeugen bestätigten Tatsachen über eines der schlimmsten Kriegsverbrechen; sie können weder durch die von den Massenmedien betriebene Bagatellisierungspropaganda „ mit angeblich „nur" 35.000 Luftkriegstoten „ noch durch totale Verschweigungstaktik widerlegt oder sonst wie aus der Welt geschafft werden.

Der Sohn eines inzwischen verstorbenen Zeitzeugen, Karl Ingo Welke hat anlässlich des 56. Jahrestages der Vernichtung Dresdens dem Unabhängigen Pressedienst gegenüber berichtet, was sein Vater Karl Welke „ ein Stabsarzt der Deutschen Wehrmacht „ ihm schon vor Jahren anvertraut hatte. Im Einzelnen schildert Welke folgende erschütternden Einzelheiten:

 

Menschen als brennende Fackeln

Mein Vater war während der Schlacht von Stalingrad im Januar 1943 zusammen mit Verwundeten mit der letzten Sanitätsmaschine der Deutschen Luftwaffe aus dem Einschließungskessel ausgeflogen und später in Sizilien schwer verwundet worden, wobei er ein Auge und die halbe Nase verlor. Er kam nach Dresden ins Lazarett und erlebte dort am
13. Februar 1945 den alliierten Luftangriff, der um 21.30 Uhr mit voller Wucht begann, ohne dass deutscherseits Voralarm ausgelöst wurde. Nachdem die Schwerverwundeten in die Luftschutzkeller transportiert worden waren, erhielt das Krankenhaus mehrere Bombenvolltreffer. Hunderte von Toten lagen verschüttet in den Kellern. Wie durch ein Wunder überlebte mein Vater unter einem Türträger das Inferno und wurde danach zur ärztlichen Versorgung der von brennendem Phosphor überschütteten Flüchtlinge in der Stadt eingesetzt. Ohne Rücksicht auf das eigene Leben drang er in Luftschutzkeller vor, um Überlebende zu retten, bevor die nächste Angriffswelle der feindlichen Bomber ihre tödliche Last über die schwer heimgesuchte Stadt abwarf. Am nächsten Tag, dem 14. Februar, rasten Tiefflieger über die Elbauen, wo Tausende von Ost-Flüchtlingen im Freien kampiert hatten und richteten mit ihren Bordwaffen ein entsetzliches Blutbad an.

 

Obwohl mein Vater selbst zwei dieser Tieffliegerangriffe überlebt hatte, wobei sein Sanitätsfahrzeug völlig zerstört worden war, leistete er zahlreichen Verwundeten auf einem Not-Verbandsplatz am Rande eines Parks erste Hilfe und rettete dadurch vielen das Leben. Nicht mehr helfen konnte er Hunderten von Flüchtlingen, deren von Bordwaffen zerfetzte Leiber auf einem zerstörten Friedhof in der Nähe lagen.

Am Tag nach dem Bomben-Holocaust musste der Stabsarzt mit ansehen, wie auf dem Marktplatz inmitten der Altstadt von Dresden die bis zur Unkenntlichkeit verkohlten und erstickten Menschen auf großen Scheiterhaufen verbrannt wurden, um die Seuchengefahr zu verringern. Bei der Räumung der Stadt in den folgenden Tagen wurden viele Keller und Luftschutzräume geöffnet, in denen die Menschen größtenteils in den Flammen verbrannt oder vom Rauch erstickt waren. Nach Angaben meines Vaters wurde ihm Ende Februar 1945 eine Zahl von 255.000 Toten genannt, die den alliierten Luftangriffen auf Dresden zum Opfer gefallen waren."

 

In einem Schreiben der Dresdner Stadtverwaltung (Amt für Protokoll und Auslands-Beziehungen) vom 31. Juli 1992 wurden Welkes Angaben offiziell mit folgenden Worten bestätigt: „Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei zufolge wurden bis zum 20.3.1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Davon konnten nur 30 % identifiziert werden. Einschließlich der Vermissten dürfte eine Zahl von 250.000 bis 300.000 Opfern realistisch sein."

Auch das renommierte Brockhaus-Lexikon nennt in seiner Jubiläumsausgabe von 1956 die Zahl von 300.000 Opfern der Zivilbevölkerung in Dresden.

 

„.......um alle Flüchtlinge zu töten"

Nach übereinstimmender Ansicht internationaler Militär-Historiker liegt die Verantwortung für den alliierten Luftangriff auf Dresden eindeutig auf dem damaligen britischen Premierminister Winston Churchill, der dem Befehlshaber des britischen Bomber-Kommandos, Luftmarschall Arthur Harris, den Auftrag erteilte, Dresden „dem Erdboden gleichzumachen", obwohl die Stadt keinerlei militärische Bedeutung hatte und die Entscheidung des Krieges längst zugunsten der Alliierten gefallen war. Harris selbst erklärte nach dem Kriege auf entsprechende Fragen der Journalisten, der Angriff auf Dresden sei „auf höheren Befehl" erfolgt. Über dem Luftmarschall gab es aber nur eine Autorität, die ihm Befehle erteilen konnte, und das war Churchill selbst. Wenn es daran noch einen Zweifel gegeben hätte, dann wäre er mit Churchills Befehl an Harris vom 15. Februar 1945 beseitigt worden, den der Luftmarschall an seine Flieger weitergab: Heute Nacht ist Chemnitz Ihr Ziel. Wir greifen die Flüchtlinge an, die sich besonders nach den Angriffen auf Dresden in der letzten Nacht dort sammeln konnten. Sie fliegen heute Nacht dorthin, um alle Flüchtlinge zu töten, die aus Dresden entkommen sind."

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Den Zweiten Weltkrieg haben a l l e Deutschen verloren, aber einige von ihnen verloren auch noch den Verstand. Sie verliehen nämlich dem „großen Europäer" Winston Churchill, demselben Mann, der weite Teile Mitteleuropas durch seine Luftwaffe zerstören ließ, im Jahre 1956 für seine „Verdienste um Europa" den Karlspreis der Stadt Aachen.

V.i.S.d.P. Richard Sperber, 30827 Garbsen und Karl Ingo Welke